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Hasenlimerick Haltern

Oster-Limerick – Osterhasen-Limerick – Haltern am See

Hasenlimerick Haltern am See
© Arnd Helsson

Ein Hase in Haltern am See
hatte ne tolle Idee:
Farbe ist teuer
drum färbt er heuer
die Eier so weiß wie Schnee.

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Alles voller Himmel
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Kurzes Ostergedicht

Osterei - Bemalt von Marianne Schaefer

Osterei
Bemalt von Marianne Schaefer




Kurzes Ostergedicht
© Hans Seldron

In der milden Märzensonne
malen Hasen voller Wonne
bunte Farben auf die Eier
– Ei, das wird ‘ne munt’re Feier!

***

Osterdienstag

Osterdienstag
© Uwe Hartig

Der letzte Schokohase
ist verschwunden
das schöne Osternest …
geräubert und zerschunden
die Zähne stumpf
vom vielen Süßen
Wenn
Tante Inge und Onkel Heinz
sich wieder grüßen
dann
so viel darf ich hier verraten
gibt’s Hasenbraten

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Antonia Stahn
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Osterhasen-Limerick

Osterhasen-Limerick
© Ronald Henss

Es hatte der Osterhase zu Speyer
keine Farbe zum Färben der Eier.
Und er wusste genau:
Über seinem Bau
kreiste der Pleitegeier.

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Hase in der Krise

Ostern – Ostergedicht – Hase – Osterhase – Ostereier – Eier – Korb – Krise

Der Hase in der Krise
© Merlin

Da sitzt er nun, klein Nimmersatt,
auf großer weiter Wiese
und ringsherum nur Eisalat -
der Hase in der Krise

ein fettes Minus unter’m Strich
nun wundert er sich bitterlich
wo gestern doch so viel gewesen
bleibt ihm der Korb nur voller Spesen

den er zu heben machtlos ist
die Lage scheint ihm ziemlich trist
denn kurz gesagt, Herr Meister Lampe
steckt ganz schön tief jetzt in der Pampe

wo einst das Feld war voller Eier
lauert jetzt der Pleitegeier
sackt sich ein die kargen Reste -
aus der Traum vom Luxusneste

alles futsch, so denkt er sich
Hase sein ist fürchterlich
würde alles dafür geben
wär’ er bloß nicht mehr am Leben

mag nicht ertragen diese Not
als vielmehr braten, mausetot
will längste Zeit gewesen sein
und lieber in der Röhre fein

schmoren bis er gar serviert
die Hinterläufchen filetiert
auf Soßentellern sorglos baden
wo Gaumen derer sich dran laben

die vor Schadenfreude lachen
noch so ihre Witze machen
ehe dem sie auch schon später
selbst geraten unter Räder

unter den’ der Hase liegt
doch scheinbar nur ist er besiegt
denn viel zu clever ist der Wicht
und wittert auch schon Tageslicht

vergisst den Kummer auf die Schnelle
er wie gewöhnlich immer helle
fängt das Spiel von Neuem an
ist alsbald wieder vorne dran

und hortet seine Eierberge
noch versteht er sein Gewerbe
auch von Skrupel keine Spur
begibt er sich auf Mitleidstour

klopft gebrechlich oben an
ob irgendwer ihm helfen kann
als hätte man’s vorweg gedacht
wird Hase eireich über Nacht

fragt sich nur auf wessen Kosten
sich die Türme wieder posten
tut als wäre nichts gewesen
der vom Abgrund flink genesen

und schon läuft es wie geschmiert
man Langohr wieder groß hofiert
als heilig Retter der Nation
wie mancher da von früher schon

verschiebt er seine Kontingente
über alle Kontinente
übt sich gleich wie kurz zuvor
wer fürchtet schon das Eigentor

wenn es um Erträge geht
der Weitblick denn meist hinten steht
jongliert er seine bunte Fracht
aus wenig wird jetzt viel gemacht

preist sie an von bester Güte
und schon treibt die Wirtschaftsblüte
bis das Blattwerk sich verliert
wird haltlos wieder spekuliert

aus Eins mach’ Zwei und Drei dann Acht
randvoll bis die Schwarte kracht
und aus der Ferne Schiffbruch winkt
da manches Ei gen Himmel stinkt

logisch, wenn es lange liegt
man’s ewig hin und her verschiebt
es für immer haltbar denkt
will keiner so ein Ei geschenkt

so in etwa oder ähnlich
ist der Lauf von Krisen nämlich
wenn sie zyklisch uns beehren
vermag nur einer sich zu wehren

der, den alle Welt schon kennt
wie ein Pfeil durch Landen rennt
wird’s mal unter’m Hintern heiss
er immer einen Fluchtweg weiß

und sei es nur ein Unschuldsblick
der manchem brach schon das Genick
weil blinder Glaube ihm geschenkt
nun selbst an einem Aste hängt

bleibt zum Ende jene Frage
wer dran schuld ist an der Plage
dann stellt einer sich in Quere
macht sei’m Namen alle Ehre

und mit großen Kulleraugen
die zum Vorspiel immer taugen
beteuert er vorm Hochgericht:
Er heißt Hase und weiß von nichts!

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Ostergedicht Brillant

Ostern – Ostergedicht – Hahn – Henne – Huhn – Gockel – Osterfest – Hühner – Eier

Brillant
© Kathrin Sehland

Ein Hahn am frühen Morgen,
der guckte ganz verdutzt,
denn seine Hennen hatten,
sich fein herausgeputzt.

Fürs Osterfest sie wollten,
bienenfleißig sein
und legten viele Eier
in einen Korb hinein.

Der Hahn ganz voller Neid
wollte dies ebenso,
doch wie er sich auch mühte,
nichts kam aus seinem Po.

Er fühlte sich zu gar nichts Nutz
und wollte traurig gehen.
Da hat ihn schier sein Spiegelbild
im Dorfteich angesehen.

Ein Gockel, stolz, mit rotem Kamm
im prächtigen Federgewand
und einer Stimme, „Kikeriki“,
die musikalischste im Land.

Verflogen schien sein Kümmernis,
ihm wurde plötzlich klar,
dass er das allerschönste Tier
auf dem Hofe war.

Den Hühnern rief er lauthals zu
Schaut mich doch bloß mal an!
Eier legen, kann jedes Huhn,
doch brillant ist nur ein Hahn.

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Hasengedicht

Ostern – Ostergedicht – Hasenmann – Hasenfrau – Hasengedicht

Hasengedicht
© Hans Seldron

Noch schlummern sie in ihrem Bau
in tiefem Winterschlafe
der Hasenmann und seine Frau,
die Liebe, Gute, Brave.
Doch wenn sich der Frühling zeigt,
die Tage länger werden,
die Sonne wieder höher steigt
und grün sich schmückt die Erde,
dann kommen sie aus ihrem Bau,
dann sind sie wieder da -
der Hasenmann und seine Frau
und ihre Kinderschar.

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Osterbraten

Ostern – Ostergedicht – Hasenmann – Hasenfrau – Osterbraten

Der Osterbraten
© Hans Seldron

Noch schlummern sie in ihrem Bau
in tiefem Winterschlafe
der Hasenmann und seine Frau,
die Liebe, Gute, Brave.
Doch wenn sich der Frühling zeigt,
die Tage länger werden,
die Sonne wieder höher steigt
und grün sich schmückt die Erde,
dann kommen sie aus ihrem Bau,
ein Ende hat das Warten -
und dann jagt der Jäger schlau
sich seinen Osterbraten.

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Ostern – Ostergedicht – Osterhase – Ungeduld – Kinderreim

Ungeduld (Kinderreim)
© Kathrin Sehland

Osterhase komm geschwind
in meinen kleinen Garten.
Eil dich, sause wie der Wind,
lass mich nicht länger warten.

Unterm großen Haselstrauch
verstecke mir ein Nest!
So ist es viele Jahre Brauch
zum frohen Osterfest.

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Ostern – Ostergedicht – Osterhase – Osterhasengedicht

Familie Schmitz
© Christiane Spiekermann

Da kommt der Hase Kasimir,
genannt nach seinem Onkel.
Er ist ein richtiger Kavalier
und isst am liebsten Runkel.

Der Kasimir hat eine Frau,
das ist die Kunigunde.
In ihrem neuen Hasenbau
geht’s fröhlich zu in großer Runde.

Da wohnen auch die Hasenkids,
es sind genau noch vier zu Haus
und alle heißen Schmitz.
Sie leben dort in Saus und Braus.

Doch kommt der Frühling übers Jahr,
da gibt es wieder viel zu tun.
Für Eltern und für Kinderschar
heißt’s Schaffen ohne auszuruh’n.

Sie malen mit Farbe ganz kunterbunt,
sie pinseln und klecksen die Eier.
Ein jeder muss helfen Stund’ um Stund’,
dass alles fertig wird zur Feier.

Es naht Ostern, das große Fest,
eine Freude für jedes Kind.
Da legen die Hasen Eier ins Nest
Und hoffen, dass es ein jeder find!

Und ist’s vorbei und ist’s geschafft
für dieses Jahr mal wieder,
so kann Familie Schmitz erschlafft
mal strecken alle Glieder.

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Ostergedicht Osterbrauch

Ostern – Ostergedicht – Osterhase – Osterhasengedicht

Osterbrauch
© Kathrin Sehland

Ein alter Osterbrauch weissagt
den jungen Mägdelein,
geht sonntags früh, bevor es tagt
zum plätschernd Brünnelein.

Auf eurem Weg, so schweiget,
trinkt von der Quelle rein,
auf alle Zeit so werdet
die Allerschönste sein.

Alsbald vergaßen sie den Schwur
und plauderten sich frei.
Sie pflegten Tratsch auf ihrer Tour,
der Zauber schien vorbei.

Und doch ein Wunder widerfuhr,
sie lachten so fröhlich im Geh’n,
schwatzten, quasselten und scherzten nur,
keine schöneren Mägde wurden je gesehen.

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Ostern – Ostergedicht – Osterhase – Osterhasengedicht

Osterhase
© Leonore Enzmann

Dem Wetter sieht man’s zwar nicht an,
doch Ostern rückt schon wieder ran.
Noch kalt die Luft, doch welche Wonne,
es scheint schon hier und da die Sonne.

Auch an den Bäumen und auf Wiesen,
sieht man schon bunte Blüten sprießen.
Der Farbenvielfalt Konjunktur –
bin ich auf Osterhasens Spur.

Die Eier sind schon ausgeblasen
und warten nur noch auf den Hasen.
Der soll sie recht schön dekorieren,
die bunten Farben ausprobieren.

Der spitze Pinsel liegt bereit.
Ich hoffe nur, er hat auch Zeit.
Kommt er zu spät, Ihr könnt’s erraten,
dann endet er als Hasenbraten.

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