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Ostern – Ostergedicht

Ostermorgen

© Katharina Britzen

Hurtig, Meister Lampe, an die Eier,
für die österliche Kinder-Jubelfeier.

Groß das Pensum, weit die Wiesen,
der Hasen Fleiß wird viel gepriesen.

Erhalten unterwegs auf ihrem Pfad
von Star und Drossel manchen Rat.

Wettert doch die klebrig kleine Schnecke,
keine in gelb unter die Forsythienhecke.

Weiße Osterglocken schimpfen, lamentieren laut,
weil ihnen Herr Kuckuck schon drei Eier geklaut.

Weit recken Gänseblümchen ihre Köpfchen,
vergebens, zu winzig diese Blütentöpfchen.

Kommt her, herbei, locken Tulpenblüten,
öffnen ihre kunterbunten Blumenhüte.

Stop! Bloß kein Osterei unter die Rosen,
zu dornig, diese Stachelmimosen.

Tränendes Herz rümpft verächtlich die Nase
über eierversteckende Osterhasen.

Es stupsen sich die Brennesseln an,
wer ist mutig und traut sich hier ran?

Wie sieht es mit dem Löwenzahn aus,
gut so, hier packen sie die Blauen aus.

Farblich brillant und beinahe perfekt,
knallig-bunte Eier im Gras versteckt.

Von weitem lärmt die Kinderschar,
und eins ist supersonnenklar.

Nur an Ostern klagen Hasen,
aua – über Pfoten voller Blasen.
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt

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Stichwörter:
Ostern, Ostergedicht, Katharina Britzen, Gedicht, Osterhase

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