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Posts Tagged ‘Osterlyrik’

Ostern – Ostergedicht – Hahn – Henne – Huhn – Gockel – Osterfest – Hühner – Eier

Brillant
© Kathrin Sehland

Ein Hahn am frühen Morgen,
der guckte ganz verdutzt,
denn seine Hennen hatten,
sich fein herausgeputzt.

Fürs Osterfest sie wollten,
bienenfleißig sein
und legten viele Eier
in einen Korb hinein.

Der Hahn ganz voller Neid
wollte dies ebenso,
doch wie er sich auch mühte,
nichts kam aus seinem Po.

Er fühlte sich zu gar nichts Nutz
und wollte traurig gehen.
Da hat ihn schier sein Spiegelbild
im Dorfteich angesehen.

Ein Gockel, stolz, mit rotem Kamm
im prächtigen Federgewand
und einer Stimme, „Kikeriki“,
die musikalischste im Land.

Verflogen schien sein Kümmernis,
ihm wurde plötzlich klar,
dass er das allerschönste Tier
auf dem Hofe war.

Den Hühnern rief er lauthals zu
Schaut mich doch bloß mal an!
Eier legen, kann jedes Huhn,
doch brillant ist nur ein Hahn.

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Ostern – Ostergedicht – Hasenmann – Hasenfrau – Osterbraten

Der Osterbraten
© Hans Seldron

Noch schlummern sie in ihrem Bau
in tiefem Winterschlafe
der Hasenmann und seine Frau,
die Liebe, Gute, Brave.
Doch wenn sich der Frühling zeigt,
die Tage länger werden,
die Sonne wieder höher steigt
und grün sich schmückt die Erde,
dann kommen sie aus ihrem Bau,
ein Ende hat das Warten –
und dann jagt der Jäger schlau
sich seinen Osterbraten.

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Ostern – Ostergedicht – Osterhase – Osterhasengedicht

Osterbrauch
© Kathrin Sehland

Ein alter Osterbrauch weissagt
den jungen Mägdelein,
geht sonntags früh, bevor es tagt
zum plätschernd Brünnelein.

Auf eurem Weg, so schweiget,
trinkt von der Quelle rein,
auf alle Zeit so werdet
die Allerschönste sein.

Alsbald vergaßen sie den Schwur
und plauderten sich frei.
Sie pflegten Tratsch auf ihrer Tour,
der Zauber schien vorbei.

Und doch ein Wunder widerfuhr,
sie lachten so fröhlich im Geh’n,
schwatzten, quasselten und scherzten nur,
keine schöneren Mägde wurden je gesehen.

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